{"id":1042,"date":"2021-11-10T18:53:11","date_gmt":"2021-11-10T16:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.revier67.ch\/solothurn\/?p=1042"},"modified":"2021-11-10T18:56:52","modified_gmt":"2021-11-10T16:56:52","slug":"wildkrankheiten-staupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.revier67.ch\/solothurn\/wildkrankheiten-staupe\/","title":{"rendered":"Wildkrankheiten: Staupe"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Die Staupe ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Virusinfektionskrankheit von Hunden und anderen Fleischfressern wie Dachs, Marder, Fuchs oder Frettchen. In vielen F\u00e4llen nimmt sie einen t\u00f6dlichen Verlauf. Der einzig wirksame Schutz ist eine prophylaktische Impfung.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Virus der immer wieder zur\u00fcck kommt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Staupe ist eine Viruskrankheit (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Henri_Carr%C3%A9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Carresche Krankheit<\/a>, canine distemper), die insbesondere bei Hunde- und Marderartigen (Hund, Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Wiesel, Waschb\u00e4r) vorkommt. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Staupe handelt es sich um eine hoch ansteckende, in der Regel t\u00f6dlich verlaufende Erkrankung. Die \u00dcbertragung erfolgt meistens durch dirketen Kontakt mit erkrankten Tieren und indirekt \u00fcber Futter, Wasser oder Gegenst\u00e4nde die mit Sekreten oder Ausscheidungen infizierter Tiere verunreinigt sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fakten<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table alignwide is-style-regular\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Namen<\/td><td>Staupe<\/td><\/tr><tr><td>Verursacher<\/td><td><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hundestaupevirus\">Canine Staupevirus<\/a> <br>(CDV, <em>Canine Distemper Virus<\/em>)<\/td><\/tr><tr><td>Betroffen<\/td><td>vor allem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hundeartige\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hundeartige<\/a> <\/td><\/tr><tr><td>\u00dcbertragung<\/td><td>direkter und indirekter Kontakt<\/td><\/tr><tr><td>Behandlung<\/td><td>rein symptomatische Massnahmen<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Verursacher<\/h2>\n\n\n\n<p>Beim Erreger der Staupe handelt es sich um das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hundestaupevirus\" target=\"_blank\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hundestaupevirus\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Canine Distemper Virus<\/a> (CDV). Es geh\u00f6rt zur Familie der Paramyxoviren und ist somit nahe mit dem Masernvirus des Menschen verwandt.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das CDV steht in Verdacht, mit einer entz\u00fcndlichen Knochenerkrankung des Menschen (Morbus Paget) assoziiert zu sein.<\/li><li>Das CDV ist im Sonnenlicht bis zu 14 Stunden \u00fcberlebensf\u00e4hig, in R\u00e4umen oder an kontaminierter Kleidung sogar einige Tage.<\/li><li>Durch hohe Temperaturen wird es schnell abget\u00f6tet, ebenso durch die meisten kommerziellen Desinfektionsmittel.<\/li><li>Bei kalten Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad Celsius kann das Virus aber bis zu mehreren Wochen \u00fcberleben und ansteckungsf\u00e4hig bleiben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Canine_distemper.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"340\" height=\"227\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Canine_distemper.jpg?resize=340%2C227&#038;ssl=1\" alt=\"Staupe\" class=\"wp-image-1045\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Canine_distemper.jpg?w=340&amp;ssl=1 340w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Canine_distemper.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 340px) 100vw, 340px\" \/><\/a><figcaption>Staupesymptome beim Hund<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcbertragungswege<\/h2>\n\n\n\n<p>Infizierte Tiere scheiden das Virus \u00fcber alle m\u00f6glichen Sekrete und Exkretemente aus. Demnach kann eine Ansteckung \u00fcber Kontakt zu<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Augen- oder Nasenausfluss<\/li><li>Auswurf bei Husten und Niesen<\/li><li>Erbrochenem<\/li><li>Kot<\/li><li>Urin&nbsp;<\/li><li>Speichel<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>infizierter Tiere sowie \u00fcber kontaminierte Gegenst\u00e4nde oder Kleidung erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Virus wird in der Regel \u00fcber den Mund aufgenommen oder inhaliert. Ausserdem k\u00f6nnen sich ungeborene Welpen im Mutterleib infizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Hunde jeder Rasse und jedes Alters k\u00f6nnen sich anstecken, sofern sie keine ausreichende Immunit\u00e4t gegen das CDV besitzen. Besonders betroffen sind in der Regel Welpen im Alter zwischen 3 und 6 Monaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Virusausscheidung infizierter Tiere beginnt innerhalb von 7 &#8211; 10 Tagen nach der Infektion. <br>T\u00fcckischerweise zeigen nicht alle infizierten Tiere auch klinische Symptome, sodass Ausscheider manchmal nicht leicht zu erkennen sind. Bisweilen bleiben betroffene Tiere bis zu 3 Monate lang ansteckend.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/991.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"428\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/991.jpg?resize=750%2C428&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1043\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/991.jpg?w=750&amp;ssl=1 750w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/991.jpg?resize=300%2C171&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/a><figcaption>An Staupe erkrankter Fuchs<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Infektionsverlauf<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach der Aufnahme vermehrt sich das Virus zun\u00e4chst im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lymphatisches_System\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">lymphatischen <\/a>Gewebe von Mandeln und Lymphknoten der oberen Atemwege. <\/p>\n\n\n\n<p>Ungef\u00e4hr 8 &#8211; 9 Tage nach der Infektion kommt es zu einer Ausbreitung des Virus im gesamten K\u00f6rper \u00fcber die Blutbahn. Auf diesem Weg gelangt das CDV in alle Regionen des K\u00f6rpers, einschliesslich der inneren Organe, das zentrale Nervensystem, Knochenmark, Augen und Haut. <\/p>\n\n\n\n<p>Der weitere Verlauf der Erkrankung ist einerseits abh\u00e4ngig von verschiedenen Faktoren das Virus betreffend, andererseits aber auch massgeblich von der Immunantwort des Wirts. <\/p>\n\n\n\n<p>Zeigt dieser n\u00e4mlich eine schwache Immunantwort, kommt es meist zu schwergradigen Symptomen und nicht selten zum Tod. <\/p>\n\n\n\n<p>Sollte das Tier die akute Phase \u00fcberleben, treten h\u00e4ufig versp\u00e4tet neurologische Symptome auf. Bei mittelstarker Immunantwort kommt es oft zu einer klinisch sichtbaren Erkrankung, jedoch mit weniger stark ausgepr\u00e4gter Symptomatik. Manchmal bleiben die betroffenen Hunde auch symptomfrei. Doch auch diese Tiere k\u00f6nnen sp\u00e4ter neurologische Symptome entwickeln. <\/p>\n\n\n\n<p>Weist der Wirt eine starke Immunantwort auf, treten zumeist keine klinischen Symptome auf und das Virus wird in der Regel nach 9 &#8211; 14 Tagen vom K\u00f6rper eliminiert. Trotzdem k\u00f6nnen sich in seltenen F\u00e4llen sp\u00e4ter noch neurologische Symptome zeigen, die sogenannten Staupeticks.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Symptome<\/h2>\n\n\n\n<p>Die ersten Anzeichen einer Erkrankung sind Fieber, Lethargie und Schw\u00e4che, oftmals verweigern die Tiere die Futteraufnahme. Die weiteren Symptome k\u00f6nnen vielgestaltig sein und h\u00e4ngen davon ab, welche Organsysteme das Virus beeinflusst.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufige Krankheitszeichen sind eine Bindehautentz\u00fcndung, Symptome der Atemwege wie Husten, Niesen und Nasenausfluss sowie Erbrechen und Durchfall. Seltener sind Hautver\u00e4nderungen (R\u00f6tungen, Bl\u00e4schen oder Blatern) an Unterbauch, Schenkel- und Ohrinnenfl\u00e4chen. <br>Vereinzelt kann es ab der 2. Erkrankungswoche zu einer Verh\u00e4rtung der Pfotenballen und des Nasenspiegels kommen, die h\u00e4ufig mit Entwicklung neurologischer Symptome assoziiert ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Bindehautentz\u00fcndungen k\u00f6nnen ausserdem Entz\u00fcndungen verschiedener anderer Augenabschnitte auftreten und je nach Schwere und Lokalisation mit Lichtscheu einhergehen oder sogar zur Erblindung f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Jungtieren, die sich noch nicht im Zahnwechsel befinden, kann es zu einer Sch\u00e4digung der Zahnschmelzanlagen der bleibenden Z\u00e4hne kommen, was nach Durchbruch der Z\u00e4hne dann als Staupegebiss bezeichnet wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Welpen, die sich noch im Mutterleib mit dem CDV infizieren, werden abortiert, tot geboren oder kommen mit einer neurologischen Erkrankung auf die Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da das CDV \u00fcber die Blutbahn auch das zentrale Nervensystem erreicht, kann es zum Auftreten neurologischer Symptome kommen, die zeitgleich mit den anderen Beschwerden, versp\u00e4tet 1 &#8211; 3 Wochen nach Erholung von den \u00fcbrigen Symptomen oder gar erst Monate sp\u00e4ter in Erscheinung treten k\u00f6nnen. <br>Diese Symptome umfassen unter anderem \u00dcberempfindlichkeit gegen\u00fcber Ber\u00fchrungsreizen, St\u00f6rungen der Bewegungskoordination, L\u00e4hmungserscheinungen, epileptische Anf\u00e4lle, Kau- und Schluckst\u00f6rungen und Myoklonien (sog. Staupeticks, unwillk\u00fcrliche Zuckungen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen). <\/p>\n\n\n\n<p>Diese neurologische Erkrankung verl\u00e4uft in der Regel chronisch fortschreitend und ist nicht heilbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diagnose<\/h2>\n\n\n\n<p>Anhand der Vorgeschichte und der Kombination aus Atemwegs- und Magen-Darm-Symptomen kann bereits eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. Der Erreger kann dann in Abstrichen von Bindehaut, Mandeln oder Genitalschleimhaut, evtl. auch in Blut, Urin oder Hirnwasser mittels verschiedener Verfahren nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Behandlung<\/h2>\n\n\n\n<p>Bis heute existiert keine wirksame antivirale Therapie. Die Behandlung umfasst rein symptomatische Massnahmen wie intraven\u00f6se Infusionen zum Ausgleich von Fl\u00fcssigkeits- und Elektrolytverlusten bei Erbrechen, Durchfall und Anorexie, die Gabe von Breitspektrumantibiotika zur Behandlung von bakteriellen Sekund\u00e4rinfektionen, Inhalationen bei Atemwegssymptomen und Antiepileptika bei Anf\u00e4llen. <\/p>\n\n\n\n<p>Je nach Symptomatik k\u00f6nnen u. a. auch Augentropfen, Schleiml\u00f6ser oder Medikamente zur Bronchienerweiterung indiziert sein. In jedem Fall brauchen erkrankte Tiere strenge Hygienemassnahmen und intensive Pflege. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unumg\u00e4nglich ist im Rahmen des Infektionsschutzes die Separierung des erkrankten von gesunden Tieren und das Tragen von Schutzkleidung und Handschuhen bei jeglichem Umgang mit dem Patienten. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prognose<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Prognose ist abh\u00e4ngig vom Verlauf der Erkrankung. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei milder Symptomatik ist die Prognose g\u00fcnstig, schwer erkrankte Junghunde oder Tiere mit bleibender neurologischer Symptomatik haben eine schlechte Chance die Infektion zu \u00fcberleben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prophylaxe<\/h2>\n\n\n\n<p>Die wichtigste Massnahme zur Verhinderung der Erkrankung ist die prophylaktische <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Impfung\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Impfung<\/a>. Die St\u00e4ndige Impfkommission Veterin\u00e4rmedizin am <a href=\"https:\/\/www.fli.de\/de\/startseite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Friedrich-Loeffler-Institut<\/a> nennt in ihren Leitlinien die Staupe-Impfung eine Core-Komponente. <\/p>\n\n\n\n<p>Diese bezeichnen Impfungen gegen Erreger, vor denen jedes Tier zu jeder Zeit gesch\u00fctzt sein muss. Die aktuelle Empfehlung f\u00fcr Jungtiere beinhaltet Impfungen gegen Staupe im Alter von 8, 12 und 16 Wochen, mit einer Auffrischung im Alter von 15 Monaten. Damit ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"694\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=1024%2C694&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-1044\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=1024%2C694&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=300%2C203&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=768%2C521&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=1536%2C1041&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/staupe-beim-hund-impfung-golden-retriever-welpe.jpeg?resize=2048%2C1388&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Impfung ist die einzig wirksame Prophylaxe <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Weitere Auffrischungsimpfungen sind dann alle 3 Jahre n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigeren Impfungen in den ersten Lebensmonaten sind auf das Vorhandensein m\u00fctterlicher Antik\u00f6rper zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese verhindern eine erfolgreiche Impfung (also Ausbildung einer sch\u00fctzenden Immunit\u00e4t) durch Neutralisierung des Impfvirus. Da die Menge der m\u00fctterlichen Antik\u00f6rper und damit die Dauer ihres Vorhandenseins in der Regel unbekannt ist, sind anfangs zus\u00e4tzliche Impfungen n\u00f6tig. Nach der 16. Lebenswoche sind allerdings keine  m\u00fctterlichen Antik\u00f6rper mehr zu erwarten. Daher gen\u00fcgt bei \u00e4lteren Tieren zur Grundimmunisierung je nach Art des Impfstoffes eine ein- oder zweimalige Impfung im Abstand von 3 &#8211; 4 Wochen mit einer Auffrischung nach einem Jahr. Danach wird ebenfalls alle 3 Jahre nachgeimpft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Staupe ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Virusinfektionskrankheit von Hunden und anderen Fleischfressern wie Dachs, Marder, Fuchs oder Frettchen. In vielen F\u00e4llen nimmt sie einen t\u00f6dlichen Verlauf. 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Staupe ist eine weltweit verbreitete, hoch ansteckende Virusinfektionskrankheit von Hunden und anderen Fleischfressern wie Dachs, Marder, Fuchs oder Frettchen. 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