{"id":3113,"date":"2023-09-17T20:19:29","date_gmt":"2023-09-17T18:19:29","guid":{"rendered":"https:\/\/jagen.blog\/?p=3111"},"modified":"2023-09-17T20:22:11","modified_gmt":"2023-09-17T18:22:11","slug":"invasive-pflanzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.revier67.ch\/solothurn\/invasive-pflanzen\/","title":{"rendered":"Invasive Pflanzen"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Neophyten &#8211; Pflanzenarten die nicht in einer geografischen Region beheimatet sind und in der j\u00fcngeren Geschichte eingef\u00fchrt wurden. Es sind also invasive Pflanzen &#8211; Sie sind da, sollten aber nicht weiter gedeihen&#8230;<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auch bei uns sind sie mittlerweile zu finden<\/h2>\n\n\n\n<p>Es sind Namen wie &#8222;Riesen-B\u00e4renklau&#8220;, &#8222;Amborsie&#8220; oder &#8222;Dr\u00fcsiges Springkraut&#8220; die den Botanikern in der Schweiz Sorge bereiten. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Riesen-Baerenklau.jpg?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"Invasive Pflanzen\" class=\"wp-image-3116\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Riesen-B\u00e4renklau<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Invasive Pflanzen, Neophyten ?<\/h2>\n\n\n\n<p>Neobioten nennt man Arten und deren Unterarten die sich mit oder auch ohne menschlichen Einfluss in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren. Diese Pflanzen und Tiere kamen nach der Entdeckung der &#8217;neuen Welt&#8216; 1492 auf verschiedenen Wegen aus Nordamerika und Ostasien nach Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche von ihnen wurden als Nutzpflanzen eingef\u00fchrt, wie Mais und  Kartoffel, andere als Forst- oder Zierpflanzen f\u00fcr Botanische G\u00e4rten. Fremdartige Pflanzen gelangen aber auch immer wieder durch sorglos weggeworfene Gartenabf\u00e4lle oder durch M\u00e4hgut in die Natur.   <\/p>\n\n\n\n<p>Man unterscheidet:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Neophyten: Pflanzen<\/li>\n\n\n\n<li>Neozoten: Tiere<\/li>\n\n\n\n<li>Neomyceten: Pilze<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wir befassen und hier mit den Neophyten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Indisches-Springkraut-1.jpg?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3128\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Indisches Springkraut<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eigenschaften<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn artfremde Lebewesen in eine neue Umgebung gelangen haben sie zwei M\u00f6glichkeiten: aussterben oder sich etablieren. In diesem Artikel gehen wir von der zweiten M\u00f6glichkeit aus und gehen davon aus, dass sich die Pflanzen weiter reproduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Fall  k\u00f6nnen wir von einer h\u00f6heren Fortpflanzungsrate, einer kurzen Generationsfolge und einem schnellen Wachstum ausgehen, dies sind die Faktoren die das \u00dcberleben und die \u00dcbermacht garantieren. Eine Population kann schnell etabliert werden und sie kann sich schnell von Bestandseinbr\u00fcchen erholen.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen F\u00e4llen kann man davon ausgehen, dass \u00f6kologischen Un\u00e4hnlichkeiten zu bereits bestehenden Arten diese Invasion beg\u00fcnstigt &#8211; es werden zum Teil noch ungenutzte Ressourcen verwendet oder der biologische Widerstand, fehlende Fressfeinde.<br>In diesem Zusammenhang wurden viele Neopyhten mit einer guten F\u00e4higkeit zur effektiven Nutzung von Licht, Wasser und Stickstoff festgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auswirkungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf den Menschen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Gefahr die durch Neobioten &#8211; oder hier im speziellen, durch Neophyten ausgeht, ist das ausl\u00f6sen von Allergien. Viele der in der Schweiz gefundenen Neophyten l\u00f6sen insbesondere bei Personen mit bestehenden Atemproblemen zum teil lebensbedrohende Asthmaanf\u00e4lle oder sonstige heftige allergische Reaktionen aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf \u00d6kosysteme<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele der Neophyten sind in der Lage Ressourcen die andere, heimische Pflanzen nicht oder nur schlecht verwerten k\u00f6nnen zu verwerten. Die verschafft ihnen einen Vorteil. Zusammen mit einer hohen Reproduktionsrate (die Neophyten keimen schneller und effektiver) und der Aussonderung von Giften die andere Pflanzen sch\u00e4digen sind sie klar im Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch haben gewisse Neophyten leichtes Spiel mit anderen Tieren. So ist das Indische Springkraut zum Beispiel durch seinen hohen Nektargehalt bei Bienen und Imkern nicht unbeliebt andere Pflanzen leiden jedoch unter seiner Anwesenheit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf andere Neobiota<\/h3>\n\n\n\n<p>Schon etablierte Neobiota k\u00f6nnen ein \u00d6kosystem resistenter gegen neue Neobiota machen. So wurde die Ausbreitung von Kiefern in mehreren F\u00e4llen durch zuvor etablierte Herbivoren gestoppt. <br>Neobiota k\u00f6nnen andere Neobiota auch negativ beeinflussen. Beispielsweise bef\u00e4llt die sich zunehmend in Europa ausbreitende Rosskastanienminiermotte seit Ende des 19. Jahrhunderts die in Europa eingef\u00fchrte Gew\u00f6hnliche Rosskastanie. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gesetzeslage<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Grundlage zur Bek\u00e4mpfung von Neophten ist mit der &#8218;<a href=\"https:\/\/wp.me\/aaekJ7-Pk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Verordnung \u00fcber den Umgang mit Organismen in der Umwelt<\/a>&#8218; kurz &#8218;<a aria-label=\"Freisetzungsverordnung, FrSV (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/wp.me\/aaekJ7-Pk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Freisetzungsverordnung, FrSV<\/a>&#8218; gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>In Artikel 3, Absatz f ist folgendes festgelegt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><em>invasive gebietsfremde Organismen<\/em>: \ngebietsfremde Organismen, von denen bekannt ist oder angenommen werden muss, \ndass sie sich in der Schweiz ausbreiten und eine so hohe Bestandesdichte \nerreichen k\u00f6nnen, dass dadurch die biologische Vielfalt und deren nachhaltige \nNutzung beeintr\u00e4chtigt oder Mensch, Tier oder Umwelt gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnen;<\/pre>\n\n\n\n<p>Was die meisten Baum\u00e4rkte und Gartenfachgesch\u00e4fte scheinbar nicht interessiert, steht in Artikel 5, Absatz a-c<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Wer Organismen f\u00fcr den Umgang in der Umwelt in Verkehr bringt, muss \ndie Abnehmerin oder den Abnehmer:\n  a. \u00fcber  die Bezeichnung sowie die gesundheits- und umweltbezogenen \n     Eigenschaften der Organismen, ihrer Stoffwechselprodukte und Abf\u00e4lle informieren;\n  b. so anweisen, dass beim vorschrifts- und anweisungsgem\u00e4ssen Umgang \n     in der Umwelt Menschen, Tiere und Umwelt nicht  gef\u00e4hrdet werden k\u00f6nnen und die \n     biologische Vielfalt sowie deren  nachhaltige Nutzung nicht beeintr\u00e4chtigt werden;\n  c. anweisen, welche Schutzmassnahmen bei unbeabsichtigter Freisetzung ergriffen \n     werden m\u00fcssen. <\/pre>\n\n\n\n<p>Sowie in Artikel 6, Absatz a und b<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Wer mit Organismen in der Umwelt in anderer Weise als durch Inverkehrbringen umgeht, \nmuss die nach den Umst\u00e4nden gebotene Sorgfalt anwenden, damit die Organismen, \nihre Stoffwechselprodukte und Abf\u00e4lle:\n  a. Menschen, Tiere und Umwelt nicht gef\u00e4hrden k\u00f6nnen;\n  b. die biologische Vielfalt und deren nachhaltige Nutzung nicht beeintr\u00e4chtigen. <\/pre>\n\n\n\n<p>Es ist aus dieser Sicht verwunderlich, dass man in einem Baumarkt ohne weiteres Aufheben einen Kirschlorbeerstrauch kaufen kann (siehe Beispiel weiter unten).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4vention<\/h3>\n\n\n\n<p>Kosteng\u00fcnstiger wie das Bek\u00e4mpfen von Neobioten ist das Verhindern des Eindringens der selben in fremde \u00d6kosysteme.<\/p>\n\n\n\n<p>Finanzielle Mittel m\u00fcssen auf m\u00f6gliche Startpunkte einer Invasion konzentriert werden. Zum Beispiel kann f\u00fcr bestimmte Regionen ermittelt werden, welche Arten sie besonders leicht besiedeln k\u00f6nnen, um dann besonders anf\u00e4llige Regionen auf die jeweils wahrscheinlichsten Neobiota zu \u00fcberwachen. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings ist die auch nicht unbedingt billig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfungsmassnahmen<\/h3>\n\n\n\n<p>Kostspielig wird es, wenn ein etablierter Neophyt an der weiteren Ausbreitung gehindert werden soll oder der Invasor lokal ausgerottet werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bek\u00e4mpfung geschieht meist von Hand, der Neophyt wird ausgegraben und entsorgt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Problematik<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Bek\u00e4mpfung von Neophyten stehen in der Schweiz rund 20 Mio. Franken zur Verf\u00fcgung. Rund die H\u00e4lfte der Massnahmen bleiben jedoch ohne l\u00e4ngerfristigen Erfolg da sie ohne eine \u00fcbergeordnete Strategie stattfinden. Es gibt unter anderem keine Priorisierung auf die wichtigsten zu bek\u00e4mpfenden Arten und die am wichtigsten zu besch\u00fctzenden Lebensr\u00e4ume. Auch erfolgen nach get\u00e4tigten Massnahmen meist keine regelm\u00e4ssigen und langfristig wirksamen Nachkontrollen. <\/p>\n\n\n\n<p>Inbegriff der Ineffizienz ist folgendes Beispiel: W\u00e4hrend in Naturschutzgebieten und entlang der Fl\u00fcsse invasive Neophyten wie der Sommerflieder, die Robinie oder der Kirsch-Lorbeer unter Einsatz hoher Kosten entfernt werden m\u00fcssen, werden diese in den Gartencentern immer noch verkauft. Aktuelle Stichproben in Gartencentern des Kantons Freiburg durch die kantonale Pro Natura Sektion haben ergeben, dass sogar invasive Arten, deren Verkauf bereits seit 2008 verboten w\u00e4re, immer noch in den Regalen stehen. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/OBI-Kirschlorbeer.png?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3138\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Inserat OBI Schweiz 17. Juli 2019<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiele<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Liste von Invasiven Pflanzen  in der Schweiz<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"#riesenbaerenklau\">Riesen-B\u00e4renklau<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#ambrosie\">Ambrosie<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#druesigesspringkraut\">Dr\u00fcsiges Springkraut<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#goldruten\">Goldruten<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#greiskraut\">Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#staudenkn\u00f6teriche\">Stauden Kn\u00f6teriche<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#essigbaum\">Essigbaum<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#sommerflieder\">Sommerflieder<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#robinie\">Robinie<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#goetterbaum\">G\u00f6tterbaum<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#kirschlorbeer\">Kirschlorbeer<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#berufkraut\">Einj\u00e4hriges Berufkraut<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#erdmandelgras\">Erdmandelgras<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"#riesenaronstab\">Riesenaronstab<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Riesenbaerenklau\">Riesen-B\u00e4renklau<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Riesen-Baerenklau1.jpg?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3140\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung!<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Riesen-B\u00e4renklau kann w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit \u00fcber 3 Meter gross werden und gleicht unserem einheimischen Wiesen-B\u00e4renklau. Dieser wird aber h\u00f6chstens 1.5 Meter gross. Pro Pflanze bilden sich bis 10&#8217;000 Samen pro Jahr. Der Riesen-B\u00e4renklau stammt urspr\u00fcnglich aus dem Kaukasus und tauchte Ende 19. Jahrhundert in Europa zum ersten Mal auf. Als Bienenweide und imposante Zierpflanze hat man ihn oft und gerne angepflanzt. Durch seine Samen konnte er sich zuerst entlang von Gew\u00e4ssern ausbreiten und sp\u00e4ter besiedelte er mehr und mehr auch andere Standorte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die ganze Pflanze enth\u00e4lt Stoffe (Furanocumarine), welche bei Ber\u00fchrung auf die Haut gelangen und zusammen mit Sonneneinstrahlung nach 24-48 Stunden schwere Hautentz\u00fcndungen mit starker Blasenbildung verursachen k\u00f6nnen. Diese Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen, sofern sie grossfl\u00e4chig auftreten, sogar Spitalaufenthalte n\u00f6tig machen. Oft heilen die Wunden nur unter Narbenbildung wieder ab.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Kleinere Pflanzen k\u00f6nnen vom M\u00e4rz bis zum Frosteintritt ausgegraben werden. Ist das nicht m\u00f6glich, m\u00fcssen ca. im Juli die Samenst\u00e4nde der verbl\u00fchten Pflanzen vor dem Versamen abgeschnitten und vernichtet werden. Haut und Augen m\u00fcssen durch geschlossene Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille vor den giftigen Pflanzens\u00e4ften gesch\u00fctzt werden. Die Arbeiten sollten prinzipiell nur an bew\u00f6lkten Tagen ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"ambrosie\">Ambrosie (Ambrosia)<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Ambrosie-1024x768.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3144\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ambrosie<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Riesen-B\u00e4renklau kann w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit \u00fcber 3 Meter gross werden und gleicht unserem einheimischen Wiesen-B\u00e4renklau. Dieser wird aber h\u00f6chstens 1.5 Meter gross. Pro Pflanze bilden sich bis 10&#8217;000 Samen pro Jahr. Der Riesen-B\u00e4renklau stammt urspr\u00fcnglich aus dem Kaukasus und tauchte Ende 19. Jahrhundert in Europa zum ersten Mal auf. Als Bienenweide und imposante Zierpflanze hat man ihn oft und gerne angepflanzt. Durch seine Samen konnte er sich zuerst entlang von Gew\u00e4ssern ausbreiten und sp\u00e4ter besiedelte er mehr und mehr auch andere Standorte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die ganze Pflanze enth\u00e4lt Stoffe (Furanocumarine), welche bei Ber\u00fchrung auf die Haut gelangen und zusammen mit Sonneneinstrahlung nach 24-48 Stunden schwere Hautentz\u00fcndungen mit starker Blasenbildung verursachen k\u00f6nnen. Diese Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen, sofern sie grossfl\u00e4chig auftreten, sogar Spitalaufenthalte n\u00f6tig machen. Oft heilen die Wunden nur unter Narbenbildung wieder ab.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Kleinere Pflanzen k\u00f6nnen vom M\u00e4rz bis zum Frosteintritt ausgegraben werden. Ist das nicht m\u00f6glich, m\u00fcssen ca. im Juli die Samenst\u00e4nde der verbl\u00fchten Pflanzen vor dem Versamen abgeschnitten und vernichtet werden. Haut und Augen m\u00fcssen durch geschlossene Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille vor den giftigen Pflanzens\u00e4ften gesch\u00fctzt werden. Die Arbeiten sollten prinzipiell nur an bew\u00f6lkten Tagen ausgef\u00fchrt werden.Kleinere Pflanzen k\u00f6nnen vom M\u00e4rz bis zum Frosteintritt ausgegraben werden. Ist das nicht m\u00f6glich, m\u00fcssen ca. im Juli die Samenst\u00e4nde der verbl\u00fchten Pflanzen vor dem Versamen abgeschnitten und vernichtet werden. Haut und Augen m\u00fcssen durch geschlossene Kleidung, Handschuhe und Schutzbrille vor den giftigen Pflanzens\u00e4ften gesch\u00fctzt werden. Die Arbeiten sollten prinzipiell nur an bew\u00f6lkten Tagen ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"druesigesspringkraut\">Dr\u00fcsiges Springkraut<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Druesiges-Springkraut.jpg?resize=800%2C600&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3147\" style=\"width:800px;height:600px\" width=\"800\" height=\"600\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Dr\u00fcsiges Springkraut <\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Dr\u00fcsige Springkraut wird etwa 2 Meter gross. Von unserem einheimischen, gelb bl\u00fchenden Wald-Springkraut unterscheidet es sich durch die rosa bis weisse Bl\u00fctenfarbe, seine Gr\u00f6sse sowie die roten Dr\u00fcsen an den Bl\u00e4ttern. Eine Pflanze kann bis 4&#8217;000 Samen pro Jahr ausbilden, die durch die reifen Samenkapseln bis 7 Meter weit fortgeschleudert werden. Durch den Samenvorrat im Boden keimen den ganzen Sommer \u00fcber immer wieder neue Pflanzen aus, was zu gestaffelten Pflanzenbest\u00e4nden f\u00fchrt. Umgeknickte Pflanzen k\u00f6nnen an den St\u00e4ngelknoten wieder austreiben.<br> Seine urspr\u00fcngliche Heimat ist das westliche Himalajagebiet. Wegen seinen grossen, attraktiven Bl\u00fcten wurde das Dr\u00fcsige Springkraut als Zierpflanze angepflanzt. Seine hohe Nektarproduktion machte es auch als Bienenweide sehr beliebt. Die Ausbreitung erfolgt durch Samen haupts\u00e4chlich entlang von Gew\u00e4ssern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die hohe Pflanzendichte f\u00fchrt zu einer Verarmung der einheimischen Pflanzenwelt am entsprechenden Standort. Entlang  von Gew\u00e4ssern kann es die nat\u00fcrlich vorkommenden Pflanzen verdr\u00e4ngen und somit Erosionen beg\u00fcnstigen. Im Wald tritt es als aufdringliches Unkraut auf, das die nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung behindern kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Grosse Best\u00e4nde k\u00f6nnen durch M\u00e4hen bek\u00e4mpft werden. Hierbei spielt aber der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Erfolgt der Schnitt zu fr\u00fch, treiben die Pflanzen wieder aus, erfolgt er zu sp\u00e4t, k\u00f6nnen die Samenst\u00e4nde an den abgeschnittenen Pflanzen zur Nachreife gelangen. Die beste Zeit ist demnach etwa Ende Juli beim Auftreten der ersten Bl\u00fcten. Kleinere Best\u00e4nde k\u00f6nnen durch Ausreissen von Hand bek\u00e4mpft werden. Aufgrund der sich gestaffelt entwickelnden Best\u00e4nde m\u00fcssen nach den Bek\u00e4mpfungsmassnahmen Nachkontrollen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"goldruten\">Goldruten<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Goldruten.jpg?resize=767%2C514&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3149\" style=\"width:767px;height:514px\" width=\"767\" height=\"514\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Goldruten <br><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Vom Fr\u00fchling an entwickeln sich die 0.5 bis maximal 2.5 m hoch werdenden Goldruten aus ihren ausdauernden, unterirdischen Ausl\u00e4ufern. Pro Quadratmeter k\u00f6nnen so \u00fcber 300 Pflanzen sprossen. Sie stammen aus den USA und dem s\u00fcdlichen Kanada. Als Zierpflanzen und Bienenweide wurden sie h\u00e4ufig angepflanzt. Die Goldrute ist die h\u00e4ufigste invasive Pflanze der Schweiz und kann wohl nicht mehr vollst\u00e4ndig aus unserer Natur entfernt werden. Die Verbreitung erfolgt durch flugf\u00e4hige Samen, die mit bis zu 12&#8217;000 St\u00fcck pro Spross \u00fcberreichlich ausgebildet werden. Durch die grosse Anzahl von Wurzelsprossen erfolgt auch eine unterirdische nicht zu vernachl\u00e4ssigende Ausbreitung der Best\u00e4nde. Einzelne, kleine Wurzelbruchst\u00fccke k\u00f6nnen sich zu ganzen Pflanzen regenerieren. So k\u00f6nnen insbesondere Gartenabf\u00e4lle auf wilden Deponien den Goldruten zur weiteren Ausbreitung verhelfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>In sch\u00fctzenswerten Pflanzenbest\u00e4nden wird durch das Eindringen von Goldruten die nat\u00fcrliche Artenzusammensetzung gest\u00f6rt. So werden namentlich Licht liebende Pflanzenarten durch die dichten Goldrutenbest\u00e4nde verdr\u00e4ngt.In sch\u00fctzenswerten Pflanzenbest\u00e4nden wird durch das Eindringen von Goldruten die nat\u00fcrliche Artenzusammensetzung gest\u00f6rt. So werden namentlich Licht liebende Pflanzenarten durch die dichten Goldrutenbest\u00e4nde verdr\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Bei der Bek\u00e4mpfung muss man sich auf sch\u00fctzenswerte Gebiete beschr\u00e4nken. Durch mindestens zweimaliges, tiefes M\u00e4hen im Mai und im August vor der Bl\u00fcte k\u00f6nnen die Goldrutenbest\u00e4nde langfristig kontrolliert werden. Dadurch werden die Pflanzen geschw\u00e4cht und es wird das Versamen verhindert. Kleinere Best\u00e4nde k\u00f6nnen bei feuchtem Boden auch ausgerissen werden. So besteht weniger die Gefahr, dass die Pflanzen nur abgerissen werden und es wird sogar ein Teil der Wurzeln aus dem Boden herausgezogen. Die Wurzeln m\u00fcssen in die Kehrichtverbrennung gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"greiskraut\">Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> <\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Greiskraut_Busch.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3151\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"> Schmalbl\u00e4ttriges Greiskraut <br><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Greiskraut ist ein 20 bis 60 cm hoher, mehrj\u00e4hriger Halbstrauch, der an der Basis verholzt. Es besitzt 6-7 cm lange, schmale Bl\u00e4tter. Typisch sind auch die dunklen Spitzen an den H\u00fcllbl\u00e4ttern der Bl\u00fctenk\u00f6pfchen.<br> Die Pflanze stammt urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdafrika und wurde mit grosser Wahrscheinlichkeit mit verunreinigten Wollimporten eingef\u00fchrt. Sie w\u00e4chst haupts\u00e4chlich entlang von Strassen, h\u00e4ufig Autobahnen, und Eisenbahnlinien.<br> Die Bl\u00fctezeit dauert etwa von Mai bis Dezember, mit je einer Spitze am Anfang und gegen den Schluss der Bl\u00fchperiode. Pro Pflanze werden sehr viele flugf\u00e4hige Samen gebildet, die mit dem Fahrtwind der Fahrzeuge weiter verbreitet werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die ganze Pflanze ist giftig (Pyrrolizidinalkaloide) und kann Mensch und Vieh gef\u00e4hrden, wenn Teile von ihr aufgenommen werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn sich die Pflanze auch auf Getreidefeldern ausbreitet und somit als Verunreinigung ins Getreide gelangt. Da sich das Greiskraut stark ausbreitet kann es zudem einheimische Pflanzen verdr\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Schmalbl\u00e4ttrige Greiskraut ist ziemlich herbizidresistent und mahdtolerant und somit nicht ganz einfach zu bek\u00e4mpfen. Es muss vor der Bl\u00fctezeit ausgerissen werden, damit es nicht versamen kann. Um die weitere Ausbreitung sicher zu verhindern, sollte das Material in einer Kehrichtverbrennungsanlage entsorgt werden. Aufgrund ihrer Giftigkeit darf die Pflanze nicht ins Heu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"staudenkn\u00f6teriche\">Staudenkn\u00f6teriche<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Japanischer-Staudenknoeterich.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3153\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Japanischer-Staudenkn\u00f6terich<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Japanische Staudenkn\u00f6terich kann bis 3 Meter gross werden. Er bildet grosse, dichte Best\u00e4nde. Durch sein weitl\u00e4ufiges Wurzelwerk kann er sich pro Jahr bis zu einem Meter weit ausbreiten. Werden die Wurzeln verletzt oder abgebrochen, k\u00f6nnen aus kleinsten St\u00fccken wieder neue Pflanzen austreiben. Seine Heimat ist Ostasien und er ist in China, Japan und Korea weit verbreitet. In England wurde er schon 1825 angepflanzt. Er wurde als Zierpflanze, Viehfutter und B\u00f6schungsbefestigung genutzt. Seine Verbreitung findet haupts\u00e4chlich durch Wurzelausl\u00e4ufer, Pflanzen- und Wurzelbruchst\u00fccke statt. So wird er an Fliessgew\u00e4ssern bei Hochwasser herausgerissen und weit flussabw\u00e4rts verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Wurzeln des Japanischen Staudenkn\u00f6terichs k\u00f6nnen in kleinste Ritzen von Mauern und Asphalt eindringen und diese durch ihr Wachstum sprengen. Dadurch sind vor allem Bauwerke an Flussufern gef\u00e4hrdet. Da wurde auch eine erh\u00f6hte Erosionsgefahr festgestellt, da die Wurzeln des Kn\u00f6terichs den Boden schlechter stabilisieren als andere Pflanzen. Durch seine dichten Best\u00e4nde verdr\u00e4ngt er zudem einheimische Pflanzen und nimmt ihnen den nat\u00fcrlichen Lebensraum.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch mehrmaliges M\u00e4hen (bis zu 8 Mal!) pro Jahr kann der Japanische Staudenkn\u00f6terich langfristig geschw\u00e4cht, aber nicht beseitigt werden. Alle Pflanzenteile m\u00fcssen verbrannt oder bei 70 \u00b0C kompostiert werden. Ausgraben n\u00fctzt kaum etwas, da die Wurzeln bis 3 Meter tief in den Boden reichen k\u00f6nnen. Mit Totalherbiziden wurden bessere Erfahrungen gemacht. Aber auch Herbizide m\u00fcssen mehrere Jahre hintereinander angewendet werden. Sie sind entlang von Gew\u00e4ssern und auf Strassen, Wegen, Pl\u00e4tzen und B\u00f6schungen jedoch verboten.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Versuch beim Naturschutzgebiet H\u00e4ftli (Gemeinde Safnern) konnte gezeigt werden, dass mit dem Schaufelseparator eine aufw\u00e4ndige, aber effiziente Methode zur mechanischen Bek\u00e4mpfung (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"PDF, 1.7 MB (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/wp.me\/aaekJ7-OT\" target=\"_blank\">PDF, 1.7 MB<\/a>) zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"essigbaum\">Essigbaum<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Essigbaum.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3157\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Essigbaum<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Verboten gem\u00e4ss Freisetzungsverordung! <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Essigbaum stammt aus Nordamerika und wird maximal 8 m hoch. Er ist zweih\u00e4usig, d.h. es gibt m\u00e4nnliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden Bl\u00fcten. Die jungen Triebe sind dicht filzig behaart. Als Ziergeh\u00f6lz wurde er oft und gern in G\u00e4rten angepflanzt, denn die rotgelbe Herbstf\u00e4rbung seiner Bl\u00e4tter ist sehr attraktiv. Der Essigbaum breitet sich haupts\u00e4chlich durch Wurzelausl\u00e4ufer aus und kann daraus dichte Best\u00e4nde bilden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit Gartenerde kann Wurzelbrut in die freie Natur gelangen, wo der Essigbaum dann in dichten Best\u00e4nden verwildert. Dadurch verdr\u00e4ngt er die einheimische Pflanzenwelt. Zudem ist sein Milchsaft bei Einnahme schwach giftig und er kann auch Haut- und Augenentz\u00fcndungen verursachen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Kleinere Einzelpflanzen m\u00fcssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Erde mit Wurzelausl\u00e4ufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Gr\u00f6ssere Str\u00e4ucher k\u00f6nnen durch Ringeln der Rinde erfolgreich bek\u00e4mpft werden. Vom F\u00e4llen ist abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschl\u00e4gt. Wenn diese Sch\u00f6sslinge nicht regelm\u00e4ssig entfernt werden, kann ein dichter Essigbaumwald entstehen. Eine regelm\u00e4ssige, aufw\u00e4ndige Nachkontrolle ist daher unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"sommerflieder\">Sommerflieder<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Sommerflieder.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3165\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sommerflieder<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong> Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Sommerflieder ist ein verholzender Strauch und kann \u00fcber 3 Meter gross werden. Die verzweigten Triebe enden in einer vielbl\u00fctigen Rispe. Er bl\u00fcht vom Juli bis September und bildet pro Strauch bis zu 3 Mio. Samen! Im Winter frieren seine \u00c4ste oft stark zur\u00fcck. Das beeintr\u00e4chtigt den Strauch aber kaum, da sein Strunk die K\u00e4lte in der Regel gut \u00fcbersteht und im Fr\u00fchling wieder neu austreibt. Urspr\u00fcnglich stammt er aus China und dem Tibet. Er wird als Zierpflanze immer noch h\u00e4ufig verkauft und angepflanzt. Da die Bl\u00fcten des Sommerflieders reichlich Nektar produzieren wird er von Schmetterlingen, verschiedenen Bienenarten und anderen Insekten gerne besucht. Seine Verbreitung findet haupts\u00e4chlich durch den Wind statt, der die leichten Samen weit mit sich tr\u00e4gt. Zur Keimung brauchen die Samen offene Stellen. Somit findet man den Sommerflieder haupts\u00e4chlich auf Schuttpl\u00e4tzen, entlang von Schienen und Strassen und im Schotter von Fl\u00fcssen und B\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch den intensiven Geruch der Bl\u00fcten werden zahlreiche Schmetterlinge angelockt. Dies sind in der Regel nur h\u00e4ufige Arten. Da der Sommerflieder in Flussauen oft grosse, dichte Best\u00e4nde bildet, kann er dort die wertvolle auenspezifische Pflanzenwelt verdr\u00e4ngen. Dadurch fehlen die Futterpflanzen der Raupen von seltenen Schmetterlingen und der Sommerflieder wirkt sich so negativ auf die Schmetterlingspopulationen aus. Sonst ist er nach dem heutigen Wissensstand f\u00fcr Mensch und Tier ungef\u00e4hrlich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch den intensiven Geruch der Bl\u00fcten werden zahlreiche Schmetterlinge angelockt. Dies sind in der Regel nur h\u00e4ufige Arten. Da der Sommerflieder in Flussauen oft grosse, dichte Best\u00e4nde bildet, kann er dort die wertvolle auenspezifische Pflanzenwelt verdr\u00e4ngen. Dadurch fehlen die Futterpflanzen der Raupen von seltenen Schmetterlingen und der Sommerflieder wirkt sich so negativ auf die Schmetterlingspopulationen aus. Sonst ist er nach dem heutigen Wissensstand f\u00fcr Mensch und Tier ungef\u00e4hrlich.Im Garten sollten die verbl\u00fchten Rispen vor der Samenreife abgeschnitten und in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. In der freien Natur kann der Sommerflieder durch Rodung beseitigt werden. Hierbei ist zu beachten, dass durch den Samenvorrat im Boden auch noch Jahre nach der Entfernung immer wieder Jungpflanzen auftreten k\u00f6nnen. Eine mehrj\u00e4hrige Nachkontrolle ist somit unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"robinie\">Robinie<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Robinie.jpg?resize=768%2C512&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3167\" style=\"width:768px;height:512px\" width=\"768\" height=\"512\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Robinie<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste<\/strong>! <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Robinie ist ein Baum, der bis \u00fcber 30 m hoch werden kann. An der Blattbasis befinden sich r\u00f6tliche, paarig angeordnete bis etwa 1 cm lange Dornen. Die weissen, angenehm duftenden Bl\u00fcten erscheinen im Mai bis Juni. Urspr\u00fcnglich aus Nordamerika wurde die Robinie wegen ihres guten und harten Holzes und ihrer Schnellw\u00fcchsigkeit oft angepflanzt. Ein junger Baum kann bereits nach 6 Jahren bl\u00fchen und Samen bilden. Die Samen werden maximal etwa 100 m durch den Wind bef\u00f6rdert. Dennoch erfolgt die Ausbreitung haupts\u00e4chlich durch Wurzelausl\u00e4ufer.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Wachsen die Robinien in der N\u00e4he von wertvollen Gebieten wie z.B. Magerstandorten, so besteht die Gefahr, dass sie sich in diese Lebensr\u00e4ume ausbreiten und die nat\u00fcrliche Pflanzenwelt verdr\u00e4ngen. Als Mitglied der Pflanzenfamilie der Schmetterlingsbl\u00fctler kann die Robinie zudem mit Hilfe der Kn\u00f6llchenbakterien Luftstickstoff binden und ihn im Boden anreichern. Dies hat zur Folge, dass die urspr\u00fcnglich n\u00e4hrstoffarmen Standorte &#8222;ged\u00fcngt&#8220; werden und sich dadurch nachhaltig ver\u00e4ndern. <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Insbesondere Rinde, Bl\u00e4tter und Samen sind stark giftig f\u00fcr Mensch, Pferd und Rind!<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch Ringeln der Rinde kann die Robinie erfolgreich bek\u00e4mpft werden. Vom F\u00e4llen ist dringend abzuraten, da sich danach massiv Stockausschl\u00e4ge und Wurzelbrut bilden. Wenn diese Sch\u00f6sslinge nicht regelm\u00e4ssig entfernt werden, steht man nachher pl\u00f6tzlich einem dichteren Robinienbestand gegen\u00fcber als vor der F\u00e4llaktion. Eine regelm\u00e4ssige, aufw\u00e4ndige Nachkontrolle ist deshalb unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"goetterbaum\">G\u00f6tterbaum<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/goetterbaum-fruchtbildung.jpg?resize=768%2C432&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3169\" style=\"width:768px;height:432px\" width=\"768\" height=\"432\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">G\u00f6tterbaum<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der G\u00f6tterbaum stammt urspr\u00fcnglich aus Ostasien. Er kann bis zu 25 m hoch werden. Wie der Essigbaum ist er zweih\u00e4usig, d.h. es gibt m\u00e4nnliche und weibliche Pflanzen mit den entsprechenden Bl\u00fcten. Er ist raschw\u00fcchsig und bildet viele Ausl\u00e4ufer und Stockausschl\u00e4ge aus. Er verbreitet sich aber auch sehr effizient durch Samen. Vor allem wenn der G\u00f6tterbaum gef\u00e4llt wird, werden zahlreiche Stockausschl\u00e4ge gebildet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit Gartenerde k\u00f6nnen Ausl\u00e4ufer in die freie Natur gelangen, wo der G\u00f6tterbaum dann in dichten Best\u00e4nden verwildert und die heimischen Pflanzen verdr\u00e4ngt. Er kann sogar durch Asphalt wachsen und somit die Strassen sch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Kleinere Einzelpflanzen m\u00fcssen ausgerissen oder ausgegraben werden. Erde mit Wurzelausl\u00e4ufern oder ausgerissenes Pflanzenmaterial muss in die Kehrichtverbrennung gegeben werden. Gr\u00f6ssere G\u00f6tterb\u00e4ume m\u00fcssen durch Ringeln der Rinde bek\u00e4mpft werden. Wie beim Essigbaum ist vom F\u00e4llen abzuraten, da danach die Wurzelbrut massiv ausschl\u00e4gt. Wenn diese Sch\u00f6sslinge nicht regelm\u00e4ssig entfernt werden, kann ein dichtes G\u00f6tterbaumgeh\u00f6lz entstehen. Eine regelm\u00e4ssige, aufw\u00e4ndige Nachkontrolle ist daher auch hier unerl\u00e4sslich.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz dieser Empfehlungen wurde ein Versuch unternommen, G\u00f6tterb\u00e4ume zu f\u00e4llen und anschliessend durch regelm\u00e4ssige Mahd einzud\u00e4mmen. Die entmutigenden Resultate sind in einem Schlussbericht (<a href=\"https:\/\/jagen.blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Schlussbericht_Goetterbaum.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"PDF, 1.3 MB (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">PDF, 1.3 MB<\/a>) zusammengefasst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kirschlorbeer\">Kirschlorbeer<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/hecke-kirschlorbeer-gruen.jpg?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3172\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kirschlorbeer<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste<\/strong>!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Kirschlorbeer ist in Asien beheimatet und wird in G\u00e4rten sehr h\u00e4ufig als Hecken- und Zierpflanze angepflanzt. Er ist ein immergr\u00fcner Strauch von 3 bis etwa 8 m H\u00f6he mit gl\u00e4nzenden, lederartigen Bl\u00e4ttern und bildet zarte, weisse Bl\u00fcten. Diese erscheinen von April bis Juni und oft nochmals im Herbst. Die Fr\u00fcchte des Kirschlorbeers sind Kirschen, die zur Reifezeit schwarz sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Durch illegale Entsorgung von Gartenmaterial gelangt der Kirschlorbeer in die freie Natur. Seine Kirschen werden gerne von V\u00f6geln gefressen, wodurch er weiter verbreitet wird. <strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die ganze Pflanze, mit Ausnahme des Fruchtfleisches, ist giftig!<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Kleinere Einzelpflanzen ausreissen oder ausgraben, grosse Pflanzen roden. Nachkontrollen sind n\u00f6tig, da Stockausschl\u00e4ge gebildet werden k\u00f6nnen. Das Material muss verbrannt werden oder in eine Kompostieranlage mit Hygienisierung oder in eine Verg\u00e4rungsanlage gegeben werden.<br>Als einheimische Ersatzpflanzen k\u00f6nnen z.B. Liguster oder Buchs angepflanzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"berufkraut\">Einj\u00e4hriges Berufkraut<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Einjaehriges-Berufkraut.jpg?resize=768%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3174\" style=\"width:768px;height:576px\" width=\"768\" height=\"576\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Einj\u00e4hriges Berufkraut<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste<\/span><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Einj\u00e4hrige Berufkraut ist in Nord-Amerika beheimatet und wurde bei uns als Gartenpflanze eingef\u00fchrt. Es ist eine bis 1 m hohe Krautpflanze. Die ganze Pflanze ist behaart. Im Gegensatz zur Kamille, die dem Berufkraut sehr \u00e4hnlich ist, hat das Berufkraut ungeteilte grob gez\u00e4hnte Bl\u00e4tter. Ab Juli entstehen bereits reife Samen, die meist schon im Herbst keimen. Die \u00dcberwinterung findet dann als Rosette statt. Die Fr\u00fcchtchen sind mit einem Schirmchen versehen, wodurch sie mit dem Wind kilometerweit fortgetragen werden k\u00f6nnen. Keimf\u00e4hige Samen bilden sich auch ohne Befruchtung. Daher kann sich aus einer einzigen Pflanze ein ganzer Bestand bilden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Obwohl das Berufkraut nicht giftig ist, wird es vom Vieh gemieden. Daher kann es sich auf Weiden massiv vermehren und diese stark verunkrauten. Auf Ruderalstandorten und Magerwiesen verdr\u00e4ngt es die einheimische, zum Teil schon selten gewordene Flora.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Pflanzen m\u00fcssen vor der Bl\u00fcte ausgerissen werden. Das Pflanzenmaterial entsorgt man in der Kehrichtverbrennung oder in einer Kompostier- oder Verg\u00e4rungsanlage mit Hygienisierungsschritt. Werden sie gem\u00e4ht, treiben sie wieder aus und bilden in kurzer Zeit Bl\u00fcten oder werden sogar mehrj\u00e4hrig. Immerhin kann durch den Schnitt die Samenbildung je nach H\u00f6henlage um 20 bis 50 Tage verz\u00f6gert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"erdmandelgras\">Erdmandelgras <\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Erdmandelgras.jpg?resize=735%2C551&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3177\" style=\"width:735px;height:551px\" width=\"735\" height=\"551\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Erdmandelgras<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Aufgef\u00fchrt in Schwarzer Liste!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Erdmandelgras ist ein bis 50 cm, selten 90 cm hoch wachsendes Sauergras (Cyperaceae). Es hat lange, schmale, schilfartige Bl\u00e4tter. Es bl\u00fcht in gelb bis orange leuchtenden \u00c4hrchen. W\u00e4hrend der Vegetationszeit werden an den Spitzen der Rhizome (Wurzeln) Kn\u00f6llchen (Erdmandeln) gebildet. Dank diesen Kn\u00f6llchen kann das Erdmandelgras den Winter im Boden \u00fcberdauern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Erdmandelgras ist vor allem in Gem\u00fcseanbaugebieten ein gef\u00fcrchtetes  Unkraut. Die Pflanzen werden mit Erde und Maschinen von Kultur zu Kultur  verschleppt. Es vermehrt und verbreitet sich haupts\u00e4chlich \u00fcber die  Kn\u00f6llchen. Neuere Untersuchungen haben aber gezeigt, dass auch die  Vermehrung durch Samen nicht zu untersch\u00e4tzen ist. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Einzelne Pflanzen m\u00fcssen mit den Kn\u00f6llchen ausgegraben und im Kehricht entsorgt werden. Durch Ausreissen der Pflanzen bleiben mit grosser Wahrscheinlichkeit noch Kn\u00f6llchen im Boden, was zur Folge hat, dass diese wieder austreiben. Grosse Best\u00e4nde m\u00fcssen mit Herbiziden bek\u00e4mpft werden, was aber enorm schwierig ist. Mit der Kombination von Bodenbearbeitung, Herbizideinsatz und anschliessender Einsaat von Gr\u00fcnd\u00fcngungen hat man die besten Erfolge erzielt. Neuerdings wurden erfolgreich Versuche mit einer mobilen D\u00e4mpfstation durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"riesenaronstab\">Riesenaronstab<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.revier67.ch\/solothurn\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Riesenaronstab.jpg?w=1200&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3178\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Riesenaronstab<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Aufgef\u00fchrt in Watch-Liste <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung<\/h4>\n\n\n\n<p>Das grosse, gelbe Hochblatt (Spatha) des Stinktierkohls erscheint im Fr\u00fchjahr von April bis Mai. Es umh\u00fcllt einen 10-15 cm langen Kolben (Spadix), der l\u00fcckenlos von vielen, kleinen Bl\u00fcten bedeckt ist. Die Bl\u00fctenst\u00e4nde str\u00f6men einen an Moschus erinnernden Geruch aus, der Insekten zur Best\u00e4ubung anlockt. Am Kolben entwickeln sich nach der Bl\u00fcte gr\u00fcne Fr\u00fcchte. Die dickrippigen Bl\u00e4tter entfalten sich erst nach der Bl\u00fctezeit zu ihrer vollen Gr\u00f6sse und k\u00f6nnen bis weit \u00fcber 1 m lang und bis 30 cm breit werden. Der Stinktierkohl ist einer der wenigen Vertreter der Aronstabgew\u00e4chse, die auch in gem\u00e4ssigten Breiten vorkommen. Seine Heimat sind die S\u00fcmpfe des westlichen Nordamerikas von Alaska bis Kalifornien. Er ben\u00f6tigt nasse und saure B\u00f6den.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gefahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach illegalen Anpflanzungen in naturnahen Feuchtgebieten des Taunus in den achtziger Jahren breitet er sich aus und stellt eine Bedrohung f\u00fcr die angestammte Vegetation dar. Neben dem Taunus, England und Irland kommt er in Mitteleuropa auch in der Schweiz im Kanton Bern vor. Da bisher keine andere Fundorte bekannt sind, besteht noch die Chance, diese invasive Art in der Fr\u00fchphase ihrer Einb\u00fcrgerung einzud\u00e4mmen, bevor sie ihren Siegeszug durch Europa antritt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bek\u00e4mpfung<\/h4>\n\n\n\n<p>Ein kleinerer Bestand kann ausgegraben werden, wobei allerdings gew\u00e4hrleistet sein muss, dass alle Pflanzenteile &#8211; mit Ausnahme der Zugwurzeln &#8211; aus dem Boden entfernt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Pflanze wieder austreibt. Es muss darauf geachtet werden, dass man die S\u00e4mlinge nicht \u00fcbersieht. Im darauf folgenden Jahr m\u00fcssen unbedingt Nachkontrollen durchgef\u00fchrt werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sind Namen wie &#8222;Riesen-B\u00e4renklau&#8220;, &#8222;Amborsie&#8220; oder &#8222;Dr\u00fcsiges Springkraut&#8220; die den Botanikern in der Schweiz Sorge bereiten. 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